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   Rote Tränen

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…weil unter Dornen Rosen blühen…


Nicht mal tausend Steine noch bis zur Unendlichkeit, taumelnd Ebbe bis zur Flut, nur bis das Silber zu Golde wird. Ein Meer aus Berg und Tal, so nah wie jeglich Horizont, der aus deinen Händen, seinen Schatten bis zu meinen Füßen wirft. Und schwächlich durch des Himmels graue Tore bricht ein irrend Sonnenstrahl. Doch tausend Nebelrosen blühen still um meine Seele und tropfen voll Geheimniswogen in mein edles Königsherz. Vertraute Nacht schenkt mir ihr schwarzes Rosenkleid, lässt tausend Augen stumm erblinden. Geborgenheit und Heuchlerei, welch Hochzeit zweier Sichelhüter. Denn tief aus des Himmels Prinzenskron’, kämpfend eisern Regen, dringt in des kleinen Mädchens taube Haut, als aus unvergangen Zeit ein dröhnend Schrei der Dunkelheit den Atem losch.

Wachend Lider, ein Blick aus zitternd Traueraugen, wie tausend Wunden der Schwerterklingen, kauernd Mädchengestalt im giftig Zaubermeer. Das vor tausend Rosenblüten scheinend Ufer erschreckend weit, und doch ein waghaft Hauch aus der weißen Perle, in deiner einst noch kosend Hand, für die Ewigkeit ein überquellend Schatze mit ungekrontem Wert. Und abgewandt so rasch, ganz eng an meiner Seite, ein schüchtern Röschen, nur zu Eis der Finsternis gefroren. Ängstlich lächelnd lässt mich vor ihr knien, streichle ihre gefangen Blüte, nur welch Feuer in mir flammte, von der Kälte Hass zerschlagen. Gleißend Augenschein über das eisern Meer und es schien, als sei der leise Regen darauf für unend Nacht gefesselt.

Von silbern Seide frierend umhüllt, wage ich den ersten kleinen Mädchenschritt in des blauen Königs zerrend Reich. Der Wind ein blitzend Donner voller Schnee, schneidet in erblichen Haut, blutleer und vollkommen täuschend Musterbilder. Schmerz in tausend bleichen Gliedern, selbst nicht mal Mut um nach den tausend Rosen rötlich golden noch zu fassen. Wie auf einem erbittert See, zu lauernd um darum zu ringen. Und wie mit herrschend Teufelsqualen, rinnt eine golden Königsträn’ aus ihrem sterbend Angesicht. Vertraute Nacht, schenkt mir ein schwarzes Rosenkleid, lässt meine Augen stumm erblinden.

Wahrlich Traum dein Lächeln ihr. Strahlend Heldenreiter, golden Himmelswächter gesandt als treuen Engelsprinz, von rosenweißem Königstier ehrfürchtend bis zum Horizont getragen. Am fließend silbern Strand, spürbar nah am golden Meere, wie des tausend Nächte Dieners unbarmherzig Erfüllung leblos erstarrtes Königskind. Aus des golden Prinzen Augenlichte, sinkt eine silbern Trän’ herab, die in dem harten Sande einen eigen Wege sucht. Gleich des adlig Anmuts Erbe steigt er von seinem hohen Throne zu der scheuen Mädchengestalt. Und sich auf die Knie werfend, zärtlichst Hand der weißen Wangen. Brennend Antlitz bis eine golden Handbreit vor der wohnlich Hölle, fleht ein missend Atem in ihr blaues Herze. Bezaubert Kuss noch auf den violetten Lippen, lässt tausend silbern Rosen aus dem wüsten Sande brechen, des Engelsheers Gesang hallt schwungvoll durch die Welt und tausend Schmetterlinge fließen um sie her wie aus purem Golde. Des Prinzen Schritte tadellos voll von Königsmut und Engelsadel, trägt er edelmütig ihre bewusstlos Mädchengestalt.

Doch wärmst du bald mein unwandelbar ehrenhaft Herz, trotz der tausend Rosen rot, zu welch Werk du es einst getan. Bewahre meine von dir umschlungen Seele, damit sie nie mehr überrinnt von all dem tropfend Regen. Und bis zum Horizont der träumend Unendlichkeit, hältst du meine jünglich kleine Welt in deiner wahrend Faust. Fordernd ungeheure Bitte, führst du mich in das behaglich kleine Boot, aus reinem Golde trauest Engelshänden gefertigt, so strahlend als sei es, für das Prinzenpaar auf goldnem Himmelsmeer mit tausend weißlich goldnen Rosenblüten, die aus dem ewig hellbläulich Himmel, wie wahrlich aus einem Traume weinen.




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